Die Deutschsprachige Gemeinschaft und das Belgische Olympische und Interföderale Komitee (BOIK) haben ein neues Partnerschaftsabkommen unterzeichnet, das die Zusammenarbeit im Bereich des olympischen und interföderalen Sports bis zum 31. Dezember 2030 regelt.
Mit dieser Vereinbarung wird die erfolgreiche Kooperation zwischen der DG und dem BOIK fortgeführt und auf eine langfristige Basis gestellt. Das Abkommen legt die Rahmenbedingungen für die Auswahl, Vorbereitung und Unterstützung von Athletinnen und Athleten sowie Mannschaften aus der Deutschsprachigen Gemeinschaft fest, die das Potenzial haben, Belgien bei Olympischen Spielen zu vertreten. Darüber hinaus werden die Modalitäten des Informationsaustauschs, der Zusammenarbeit zwischen den Verwaltungen und der finanziellen Unterstützung klar geregelt.
„Unsere Athletinnen und Athleten verdienen die bestmögliche Förderung und Begleitung auf ihrem sportlichen Weg. Das neue Abkommen stellt sicher, dass die Zusammenarbeit mit dem Belgischen Olympischen und Interföderalen Komitee auch in Zukunft reibungslos funktioniert – im Sinne des belgischen Sports und der sportlichen Entwicklung in Ostbelgien“, betonte Sportminister Gregor Freches.
Das BOIK fungiert als zentrales Bindeglied zwischen dem Internationalen Olympischen Komitee (IOK) und dem belgischen Sportwesen. Eine enge Zusammenarbeit mit den drei Gemeinschaften Belgiens – der Flämischen Gemeinschaft, der Föderation Wallonie Brüssel und der Deutschsprachigen Gemeinschaft – ist dabei unerlässlich, um die belgischen Athletinnen und Athleten optimal auf internationale Wettkämpfe vorzubereiten.
„Wir sind vor allem sehr stolz darauf, die Zusammenarbeit mit der Deutschsprachigen Gemeinschaft fortsetzen zu können.
Als olympischer Partner des Spitzensports ist diese Kooperation mit den drei Gemeinschaften des Landes von unschätzbarem Wert für das BOIK. Wir freuen uns bereits jetzt auf die Olympischen Winterspiele in Milano Cortina 2026 – das erste große Ereignis dieser neuen Partnerschaftsperiode“, so Jean-Michel Saive, Präsident des BOIK.
Das neue Partnerschaftsabkommen tritt am 1. Januar 2026 in Kraft und ersetzt die derzeitige Vereinbarung, die Ende 2025 ausläuft. „Mit dieser Verlängerung setzen wir ein starkes Zeichen für Vertrauen, Kontinuität und Zusammenarbeit. Gemeinsam mit dem BOIK wollen wir die Talente unserer Region bestmöglich fördern und ihnen den Weg auf die internationale Bühne ebnen“, so abschließend der Minister.
Hintergrund: Das Belgische Olympische und Interföderale Komitee (BOIK) ist die nationale Dachorganisation des olympischen Sports in Belgien. Es koordiniert die Teilnahme Belgiens an den Olympischen Spielen und fördert die Entwicklung des Sports im Einklang mit den Werten und Prinzipien der Olympischen Bewegung.